Wer sind wir

Wir Siebenten-Tags-Adventisten sind eine protestantische Freikirche mit mehr als 20 Millionen Mitgliedern im 215 Ländern der Erde. 

Mit allen Christen teilen wir den Glauben an Jesus, der durch seinen Tod und seine Auferstehung allen Menschen, die an ihn glauben, 

die Möglichkeit des ewigen Lebens gibt. Entsprechend seiner Zusage glauben wir, dass er wiederkommen und eine neue Erde schaffen wird.

Daher kommt auch der Name Adventisten (lat. adventus: Ankunft)

Geschichte:
Erste deutsche Adventgemeinde 1875 in Wuppertal-Vohwinkel, 1889 Verlagshaus in Hamburg ("Internationale Traktatgesellschaft",
heute: "Saatkorn-Verlag" und "Advent-Verlag"in Lüneburg), 1897 Anfänge des Advent-Wohlfahrtswerkes,  1899 Theologisches Seminar Friedensau bei Magdeburg,
1899 Deutscher Verein für Gesundheitspflege (DVG),
1903 Adventjugend, 1909 Ostdeutscher und Westdeutscher Verband, 1912 Süddeutscher Verband, 1920 Krankenhaus Waldfriede Berlin,
1924 Seminar Marienhöhe Darmstadt, 1948 Rundfunkmission "Stimme der Hoffnung" Darmstadt, 1987 Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe
 
Sozialarbeit:
Das Advent-Wohlfahrtswerk betreut durch seine Ortsgruppen bedürftige Menschen. Der Deutsche Verein für Gesundheitspflege e.V. (DVG) 
hat Regionalgruppen in Deutschland, die Seminare zur Gesunderhaltung (Prävention) und Raucherentwöhnungskurse anbieten.
Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe e.V. (ADRA Deutschland) führt humanitäre Maßnahmen in aller Welt durch.
 
Zwischenkirchliche Beziehungen:
Die Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland ist Gastmitglied der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK)
und der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) sowie Mitglied der Deutschen Bibelgesellschaft und des Evangelischen Posaunendienstes. 
Auf Ortsebene gibt es Kontakte zur Evangelischen Allianz.
 
Selbstverständnis:
Siebenten-Tags-Adventisten verstehen sich als reformatorische Endzeitgemeinde, dazu berufen Gottes Auftrag zu erfüllen, alle Menschen zum Glauben an Jesus
sowie zum Gehorsam allen seinen Geboten gegenüber aufzurufen. Für Adventisten ist Christus Mitte ihres Lebens.  
Sie erwarten ihn als den bald wiederkommenden Herrn und freuen sich auf die Auferstehung der Toten und ein ewiges Leben auf der "neuen Erde".  
Am Sabbat (dem siebenten Tag der Woche = Samstag) findet regelmässig der Gottesdienst statt.
Da Jesus der "Herr des Sabbat" ist, sind Adventisten davon überzeugt, dass Christus diesen Tag zwar von den Vorschriften der Pharisäer befreit,
aber nicht auf den ersten Tag der Woche (Sonntag) verlegt hat. Adventistische Mission zielt darauf ab, Menschen zum Glauben an Christus zu rufen,
da er der alleinige Erlöser ist und mit der Bibel als alleiniger Glaubensgrundlage vertraut zu machen. Adventisten sind nicht nur auf eine gesunde biblische
Theologie bedacht, sondern auch auf seelische Ausgeglichenheit und einen gesunden Körper. Sie bieten ganzheitliche Hilfe an durch
das Advent-Wohlfahrtswerk, den Deutschen Verein für Gesundheitspflege, die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe und Sozialeinrichtungen.